Jatropha

Die Purgiernuss (Jatropha curcas) gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse und ist ein sukkulenter Strauch, der bis zu 8 Meter groß wird.

Die gelappten, fünfzähligen Blätter sind ca. 15 cm groß, leicht gelblich gefärbt und behaart.

 

Die runden Kapselfrüchte färben sich nach der Reife schwarz und entlassen kleine kegelförmige Samen.

 

Der Name Jatropha leitet sich aus dem Griechischen (trophe = Ernährung, latros = Arzt) ab und weist auf die frühere medizinische Nutzung einiger Samen hin.

 

Jatropha-Arten sind immergrüne oder laubabwerfende Sträucher oder Bäume.

 

Sie bevorzugen trockene Lebensräume und können somit auch auf ertragsschwachen Böden, hauptsächlich in tropischen und subtropischen Gebieten (Asien, Amerika und Afrika) angebaut werden.

Besonderheiten

 

Die Purgiernuss ist ungenießbar, da der enthaltende Milchsaft giftig ist und stark abführend wirkt.

 

Ihre frühere Anwendung als Arzneimittel hat in der Gegenwart an Bedeutung verloren. Heute wird die Pflanze häufig nur als Schutzhecke  zur Aufforstung von kahlen Landstrichen, sowie als Schutz vor Desertifikation und Erosion verwendet.

Das Besondere an dieser Pflanze ist ihre Resistenz gegenüber extremer Dürre und Parasiten. Sie kann bis zu drei Jahren Dürre überstehen, wodurch neue, für den Nahrungsmittelanbau bisher ungeeignete Ertragsflächen erschlossen werden könnten.

 

Probleme bei Anbau und Nutzung

Die Jatropha ist noch eine Wildpflanze, deren Erträge in Abhängigkeit von der Dauer der Regenzeit starken Schwankungen unterworfen sind.

 

Gefährdungen durch Krankheiten, besonders hervorgerufen durch Pilze, Insekten und andere Schädlinge, schließen die großflächige Nutzung von Monokulturen nahezu aus.

 

Unkrautdruck auf einer Jatropha-Pflanzung wird durch Bodenabdeckung gesenkt.

Dabei werden Leguminosen zur Bodenverbesserung und Stickstoffanreicherung oder auch Anmulchen von Schnittmaterial zur Reduzierung des Wasserverlustes und zur Verbesserung der biozönotischen Varianz genutzt.

 

Wenn Sie an Purgiernüssen oder Jatrophaölen Interesse haben, schreiben Sie uns!

Wüstenhoffnung

Jatropha galt lange als„Hoffnungspflanze der Entwicklungsländer“ insbesondere zur Energie-versorgung (Biodiesel).

 

Dies liegt an ihrer Genügsamkeit – sie kann selbst auf Wüstenboden angebaut werden und verdrängt somit keine Lebensmittelfelder. Zudem muss sie kaum gedüngt oder gegen Schädlingsbefall geschützt werden.

 

Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass für einen wirtschaftlich lohnenden Ertrag im kargen Umfeld ein noch langer Züchtungsweg für Jatropha notwendig ist.

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Wir kaufen gern und in mittleren bis großen Mengen Nussfrüchte und pflanzliche Öle aller Art.

 

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