Pflanzliche Öle und Fette

Aktuelle Schätzungen der Mineralöl-Industrie besagen, dass die weltweiten

Erdölvorräte bei anhaltend steigendem Verbrauch bis zum Jahr 2040 erschöpft sein werden.

Dann hätte es der Mensch in nur gut 150 Jahren geschafft, dass über viele Jahrmillionen entstandene „Schwarze Gold“ nahezu komplett aufzubrauchen.

 

In immer mehr Bereichen der Industrie wird Erdöl heute aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen bereits durch nachwachsende Rohstoffe ersetzt, wobei die Bedeutung der

pflanzliche Öle und Fette zunimmt.

Das Potential der pflanzlichen Öle/Fette ist bei

weitem noch nicht ausgeschöpft.

 

Pflanzliche Rohstoffe

 

Fast alle Pflanzen enthalten - vorzugsweise in ihren Samen - Fette und Öle, deren Fettgehalte von sehr geringen Mengen bis zu einem Anteil von 70% variieren.

 

Pflanzliche Öle und Fette werden unterschieden in Fruchtfleisch-Öle und -fette (z. B. Palm-und Olivenöl) und Samenöle und -fette (z. B. Kokosfett, Sonnenblumen- oder Sojaöl).

Fettliefernden Pflanzen wachsen überwiegend im Sonnengürtel der Erde. Für die Biosynthese des Fettes sind hohe Energiemengen erforderlich, die durch Sonne vermittelte Photosynthese generiert werden.

 

Durch spezielle Züchtungen ist es inzwischen gelungen, fettliefernde Pflanzen, z.B. Raps und Sonnenblumen, in größerem Umfang auch in den gemäßigteren Breiten erfolgreich anzubauen.

Fett und Öl

 

Pflanzenfett bleibt bis zu einer Temperatur von 20°C fest. Pflanzenöle sind hingegen auch bei niedrigeren Temperatur flüssig.

 

Ob Pflanzen in ihren Früchten und Samen flüssiges Öl oder festes Fett speichern, hängt von der Zusammensetzung von Fettsäuren ab, die das jeweilige Fett überwiegend enthält.

 

Bei Pflanzenöl ist der Anteil ungesättigter Fettsäuren hoch, feste Pflanzenfette dagegen enthalten prozentual mehr gesättigte Fettsäuren.

Vielfalt

 

Etwa 40 Pflanzen produzieren für die menschliche Ernährung geeignetes Öl bzw. Fett. Für die Produktion von Nahrungsfetten nutzt man hauptsächlich nur Palm-, Sojabohnen-, Sonnenblumen-, Raps-, sowie Erd- und Kokosnussöl.

Das Öl oder Fett jeder Pflanze ist eine arteigene Spezialität, die vor allem durch den unterschiedlichen Gehalt an bestimmten gesättigten und ungesättigten Fettsäuren bestimmt wird.

 

Weil die Fettsäurespektren der hauptsächlich angebauten Ölfrüchte im Wesentlichen nur von den sieben verschiedene Fettsäuren (C12) Laurin-, (C14) Myristin-, (C16) Palmitin-, (C18) Stearin (C18 - einfach ungesättigt) Öl-, (C18 - zweifach ungesättigt) Linol und (C18 - dreifach ungesättigt) und Linolensäure bestimmt wird,

unterscheiden sich die Öle nur relativ gering.

Die meisten Pflanzenöle besitzen überwiegend einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.  Tierische Fette und Öle hingegen weisen einen weitaus höheren prozentualen Anteil gesättigter Fettsäuren auf.

 Energie

« Der Gebrauch von Pflanzenöl als Kraftstoff mag heute unbedeutend sein. Aber derartige Produkte können im Laufe der Zeit ebenso wichtig werden wie Petroleum und diese Kohle- Teer- Produkte von heute. »

 

Rudolf Diesel im Jahre 1912 in seiner Patentschrift zum Dieselmotor

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